VG Bild-Kunst: Meldeschluss am 30. Juni

Meldeschluss für die Meldungen des Jahres 2021 bei der Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst ist der 30. Juni 2022. Mitglieder sollten dieses Datum im eigenen Interesse nicht verpassen, um ihre Ansprüche zu sichern. Verspätete Meldungen führen ohne Ausnahme zum Verlust Ihrer Ansprüche. Darauf macht die VG Bild-Kunst im aktuellen Newsletter und auf ihrer Website aufmerksam.

Nach der jüngsten Reform des Verteilungsplans stehen den Mitgliedern der Berufsgruppe II zwar die gleichen Meldemöglichkeiten offen, diese haben sich aber teils geändert. Es lohnt sich also, sich mit den neuen Meldeformaten zu beschäftigen; weitere Informationen hierzu finden Sie auf der VG-Website.

Was hat sich für mich geändert und was kann ich melden?

Buchmeldungen: Fremdsprachige Schulbücher sind nun meldefähig. Neuauflagen von Büchern mit ISBN können nur noch gemeldet werden, wenn sie eine neue ISBN haben.

Honorarmeldungen: Es gibt nur noch vier Auftraggeberkategorien.
Achtung: Bereits ab einer Honorarsumme von 24.000 Euro (bisher 30.000 Euro) muss die Gesamtsumme entweder durch eine*n Steuerberater*in bestätigt werden oder es sind digitale Kopien aller Honorarrechnungen einzureichen!

Einzelbildmeldung: Für die Einzelbildmeldung gibt es nun vier Kategorien:
1. Webseiten – maximal 200 Abbildungen auf allen Webseiten insgesamt!
2. Telemedien (digitale Verlagsprodukte) – maximal 200 Abbildungen
3. Zeitungen und Zeitschriften (Print)
4. Fernsehen
Achtung: Bislang wurden Abbildungen auf Webseiten und auch die in digitalen Verlagsprodukten über das Meldeformular „Webseiten“ gemeldet. Ab dem Nutzungsjahr 2021 müssen Abbildungen in digitalen Presseverlagsprodukten über das Meldeformular „Telemedien (digitale Verlagsprodukte)“ gemeldet werden. Weitere Abbildungen auf deutschen Webseiten oder Webseiten mit Deutschlandbezug werden weiterhin über das Meldeformular „Webseiten“ gemeldet.

Das separate Meldeformular „Eigene Webpräsenz“ gibt es nicht mehr! Werke auf der eigenen Webseite können jetzt auf dem Meldeformular „Einzelbilder Webseiten“ gemeldet werden – bitte beachten, dass weiterhin maximal 200 Abbildungen auf allen Webseiten insgesamt gemeldet werden können!

Honorare oder Einzelbilder? Es können gleichzeitig Honorare und Einzelbilder gemeldet werden. Bislang konnte man nur entweder Honorare oder Einzelbilder melden. Jedoch können Einzelbilder nicht gemeldet werden, wenn bereits Honorare für diese Einzelbilder gemeldet wurden.

NEU: Werkpräsentationen (ehemals Kunstpräsentationen): Pro Jahr können nun bis zu 12 Werkpräsentationen (Ausstellungen) gemeldet werden. Allerdings zählen keine Werkpräsentationen im Ausland dazu; hierfür steht die Einzelbildmeldung „Webseite“ oder die Einzelbildmeldung „Telemedien (Digitale Verlagsprodukte)“ / „Zeitungen und Zeitschriften (Print)“ zur Verfügung.

Kunst am Bau: Neu ist die Möglichkeit, Kunst am Bau zu melden. Die Kunstwerke müssen 2021 fertig gestellt worden sein, damit sie jetzt gemeldet werden können. Weitere Informationen dazu auf dem Merkblatt „Meldeformular Kunst am Bau“.

Wie kann ich melden?

Die Meldungen können bequem über das elektronische Meldeportal der Bild-Kunst eingereicht werden. Wenn es nur um wenige Meldungen geht, können von der Webseite der Bild-Kunst auch die Formulare heruntergeladen, ausgedruckt, ausgefüllt, gescannt und per E-Mail an die Geschäftsstelle oder per Post geschickt werden.

Die Nutzung des Meldeportals vereinfacht der Geschäftsstelle die Arbeit sehr.

Bis wann kann ich melden?

Nutzungssachverhalte, die 2021 betreffen, müssen die Geschäftsstelle bis 30. Juni 2022 erreicht haben.

Abschließende Bitte von Urban Pappi, geschäftsführender Vorstand der VG Bild-Kunst: „Wie jedes Jahr erreichen uns auch diesmal ab spätestens Mitte Mai eine Vielzahl von Mitgliederanfragen. Bitte sehen Sie von telefonischen Anfragen ab, damit sich die Kolleg*innen in den Geschäftsstellen nun vollkommen auf die Bearbeitung der eingegangenen Unterlagen konzentrieren können. Wir bemühen uns, schriftliche Anfragen zu beantworten, können dies aber aufgrund der Vielzahl der täglich eingehenden E-Mails nicht mehr garantieren.“

Zur Website der VG Bild-Kunst >>>>