Konstruktiv, aber ohne Ergebnis

Tarifrunde Tageszeitungen: DJV fordert 4,8 Prozent mehr

Der Deutsche Journalisten-Verband bezeichnet die erste Tarif-Verhandlungsrunde für Tageszeitungen mit den Zeitungsverlegern am 26. November als „konstruktiv, aber ohne Ergebnis“. So äußerte sich DJV-Verhandlungsführer Stefan Endter.

Im Vergleich mit früheren Tarifverhandlungen sei das Bemühen der Arbeitgeber deutlich geworden, gemeinsam mit den Gewerkschaften DJV und dju in ver.di im Interesse der Zeitungsjournalisten nach vorn zu gehen. „Wir hoffen, dass die Gespräche im Dezember mit einem angemessenen konkreten Angebot des BDZV für einen neuen Gehaltstarifvertrag fortgesetzt werden können“, so Endter. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen benötigen zweieinhalb Jahre nach der letzten Einkommenssteigerung dringend höhere Gehälter beziehungsweise Honorare.“ Der DJV fordert ein Plus von 4,8 Prozent mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Der nächste Verhandlungstermin wurde für den 14. Dezember vereinbart.